In dem als Omnium bezeichneten Wettbewerb werden drei Disziplinen gewertet: 

  1. Geschicklichkeitsfahrtest
  2. 60-m-Sprint mit stehendem Start
  3. U11- (2 Rd.=8,8 km) bzw. U13-Straßenrennen (3 Rd.=13,2 km)

Die Wertung des Omniums erfolgt nach Platzziffern in den einzelnen Disziplinen. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung im Straßenrennen.

 

Für die Durchführung eines solchen Omniums gilt die nachstehende Anleitung.

  1. Geschicklichkeitsfahrtest (gem. BDR-Nachwuchsprogramm)

Die technischen Grundfertigkeiten der Nachwuchsfahrer werden mit dem Parcoursfahren verbessert. Gleichzeitig sollen die jungen Fahrer befähigt werden, in bestimmten und schwierigen Rennsituationen ihr Sportgerät optimal zu beherrschen, damit sie sich selbst und andere Radsportler keiner Sturzgefahr aussetzen. 

Durchführung: Es werden zwei Durchgänge gefahren. Die beste Zeit wird gewertet.

Das Geschicklichkeitsfahren erfolgt aus dem Stand, wobei der Fahrer durch einen Helfer gehalten wird. Der Fahrer wird per Signal losgeschickt. Die Zeit läuft ab dem Startsignal und endet mit Überfahren der Ziellinie mit dem Hinterrad.

Die Fahrzeit wird in Sekunden und Zehntelsekunden erfasst.

Ein Verantwortlicher zählt die Fehler.

Fehlerbewertung:

Fehler:

  • Keulen umstoßen (jede Keule ist ein Fehler)
  • umstoßen der senkrechten Kastenteile
  • Verlassen der Gasse
  • Bodenberührung

werden mit drei Sekunden Aufschlag bestraft. Ein falsches Umfahren der Kastenteile, falsche Reihenfolge und Nichtbefahren der Gasse wird nicht als Durchgang gewertet. Es gibt keine Wiederholung.

Parcours siehe Skizze

  1. Sprint

Der Sprint erfolgt aus dem Stand als Parallelsprint, wobei die Fahrer durch Helfer gehalten werden. Der Start erfolgt über ein Kommando. Die Zeit läuft ab dem Signal und endet mit dem Überfahren der Ziellinie.