Schnappschüsse von der Abschluss-Veranstaltung um den "Bahncup 2020" des Radsport-Landesverbands Rheinland-Pfalz am 26. September 2015 auf der Radrennbahn in Ludwigshafen Friesenheim

 

Ein weiteres Beispiel für die vom RSC Wörth und seinen Trainern Frank Päsler, Klaus Schäfer-Morell und Gilbert Zwick umfassend betriebene Ausbildung der Wörther Nachwuchs-Rennfahrer ist -neben dem Straßen- und Querfeldein-Fahren- auch das Training auf der Bahn. Nach einigen vorbereitenden Trainings-Fahrten auf der Radrennbahn im badischen Linkenheim, nahmen Max Päsler und Hanna Päsler die Gelegenheit wahr, um ihr ohne Schaltung, mit starrer Übersetzung und ohne Rücktritt ausgestattetes Bahnrad, auch einmal unter echten Rennbedingungen zu testen.

 

Nicht ganz leichten Herzens verzichteten sie deshalb auf die Teilnahme bei der am selben Tag stattfindenden Vereinsmeisterschaft des RSC Wörth und entschieden sich für die in diesem Jahr letztmals gebotene Start-Gelegenheit bei der Rennserie um den "Bahncup 2020" des Radsport-Landesverbands Rheinland-Pfalz auf der Radrennbahn in Ludwigshafen-Friesenheim. Gemäß der für den Bahncup geltenden Wertung gibt es für die in vier von fünf Rennen erzielten Platzierungen jeweils Punkte, die für einen Sieg 50 Punkte und beispielsweise für Platz 10 ihrem Fahrer noch 29 Punkte einbringen. 

 

Da es für Max und Hanna die einzige Teilnahme bei der diesjährigen Rennserie um den "Bahncup 2020" war, spielte die Jahreswertung für sie eine nur untergeordnete Rolle. Trotzdem kehrten sie von dieser Veranstaltung mit Platz 3 und 4 in der Omnium-Wertung ihrer jeweiligen Altersklasse recht zufrieden zurück. Begleitet und eingestimmt auf das Rennen wurden sie von ihrem Vater Frank Päsler. Gilbert Zwick stand ihnen dank seiner in vielen Bahnrennen gewonnenen Erfahrung stets mit guten Tipps zur Seite. 

 

Die beigefügten Bilder geben einen kleinen Einblick in die von sehr gutem Wetter begünstigte Veranstaltung :

 

 

Nach dem Warmfahren auf der Rolle und dem Vertrautwerden mit der Bahn, stand für Hanna das Zeitfahren als erste Disziplin auf dem Programm.

 

 

 

 

Auch für Max dauerte es nach dem Warm- und Einfahren nicht mehr lange, um sich in das Getümmel seines noch größeren U15- Fahrerfeldes auf die Bahn zu begeben und sich darin zurecht zu finden:

 

 

Von ihrem erfolgreichen Ausflug auf die Friesenheimer Radrennbahn wussten Hanna und Max dann am Abend auch noch beim gemütlichen Beisammensein der Wörther Radsportfamilie in einem Kandeler Weingut zu berichten, wo sich die Vereinsmitglieder zum gemütlichen Abschluss der RSC-Vereinsmeisterschaft versammelt hatten. Wie es scheint, werden sich die Wörther Radsportler in Zukunft noch öfters auf einer Radrennbahn tummeln, auch wenn jetzt erst einmal die Cross-Saison mit ersten Trainings-Lehrgängen im Vordergrund steht.